5 Fragen an Inca Vogt

Letzte Woche habe ich Euch das Buch „Gebrannte Kinder“ von Inca Vogt vorgestellt. Heute möchte ich die Autorin hinter dem Buch vorstellen.

Hier kommen nun Ihre Antworten auf meine 5 Fragen:

1. Wo lesen Sie persönlich am liebsten?
Inzwischen leider nur noch im Bett. Schlaf wäre gesünder. Aber es scheint, als könne ich mich weder am Tag noch in der Nacht von Buchstaben lösen. Sollte ich je wieder einen normalen Arbeits- Schlaf – Wach-Rhythmus finden, würde ich gerne auch mal wieder auf der Terrasse, im Garten oder irgendwo draußen in einer Waldlichtung ein Buch lesen.

2. Welches Buch oder welcher Autor hat Sie inspiriert zu schreiben?
Geschrieben habe ich immer. Beruflich zunächst Werbetexte. Privat bereits viel früher. Lesen, schreiben, Geschichten ersinnen, weiterspinnen, war immer wie meine echte innere Ebene.

Ernsthaft inspiriert hat mich Edgar Allan Poe. Seine hintergründigen Geschichten lehrten mich, alles rings um mich herum anders zu betrachten. Später las ich alles von Stephen King. Bis ich vom fantastischen Horror zum ‚realen Horror’ fand, dauerte. Ich sah und sehe bis heute in und hinter allem Geschichten. Ob vergammelter Salatkopf, zerfleddertes Plüschtier abgestellter Sperrmüll, alles schaltet mein Kopfkino an. Den Zugang zu realitätsnahen Stoffen, fand ich durch Bücher von Autoren wie John Katzenbach.

3. Wo können Sie am besten schreiben?
Am Schreibtisch, im Bett, im Wald, überall. Wobei ich nicht trenne zwischen Notizen, die ich in mein Smartphone tippe, und dem eigentlichen Schreiben in meinem Schreibprogramm. Etliche Szenen von GEBRANNTE KINDER und dem Nachfolgeprojekt tippte und tippe ich stichwortartig in das Notizbuch ein. Ich sende sie via Mail an meinen Rechner, füge sie in mein Manuskript ein und bearbeite sie ganz klassisch am Schreibtisch.

4. Welche Person hat Sie in Ihrer Kindheit / Jugend am meisten beeinflusst?
Schwierig, weil es eher zwei Randgruppen von Menschen waren, die meinem größten inneren Drang entsprachen. Einmal waren das einige Bettler, an denen alle verächtlich vorbeigingen. Dann eine Gruppe von Zigeunern. Nicht sesshafte – wurzellose Menschen, die von einem Tag auf den anderen lebten. In meiner kindlichen Fantasie setzte ich das gleich mit Freiheit und sah nur, dass sie hingehen konnten, wohin sie wollten. Diesen Drang hatte ich auch und lebte ihn halt in meiner Fantasie aus.

5. Was hat Sie inspiriert das Buch „Gebrannte Kinder“ zu schreiben?
Schlagzeilen über Missbrauch in kirchlichen und stattlichen Institutionen, die mich tief berührten. Nachrichten und Berichte, die sich mehr mit dem Schutz und den bürgerlichen Rechten von Tätern befassten, als mit den Opfern, die immer lebenslänglich bekommen.

Das Wort ‚unendlich’, oder ‚nie endend, war so etwas wie die Initialzündung. Ich suchte und fand eine symbolische Entsprechung: das Unendlichkeitszeichen. Irgendwann schrieb ich etwa 20 Seiten, das waren zwei Kapitel. Ich ließ sie liegen, holte sie Tage später wieder hervor und überarbeitete sie. So entstand der Prolog für GEBRANNTE KINDER, der inzwischen noch als Auszug vorne steht und innerhalb der weiteren Story aufgelöst und zu Ende erzählt wird. Es ist die Geschichte von drei gebrannten Kindern, deren Schicksal auf fatale Weise miteinander verbunden bleibt.

Cover.GebrannteKinder002

5 Fragen an Hape Kerkeling

Der zweite Autor meiner Kategorie „5 Fragen an einen Autor“ ist Hape Kerkeling. Ich habe bisher nur sein Buch „Ich bin dann mal weg“ gelesen.
Aber mir wurde sein neues Buch „Der Junge muss an die frische Luft“ wärmstens empfohlen, dass dieses auf jeden Fall auf meine ToRead-Liste kommen wird.
Hier geht es zur Rezension von Zwei-Sichten-Auf-Bücher.

Und hier nun die 5 Antworten von Hape Kerkeling:

1. Wo lesen Sie persönlich am liebsten?
Im Garten

2. Welches Buch oder welcher Autor hat Sie inspiriert zu schreiben?
Michael Ende, Max Kruse, Ottfried Preussler, Shirley Mac Laine, Dan Brown, Bertolt Brecht und Ephraim Kishon.

3. Wo können Sie am besten schreiben?
Am Esszimmer Tisch.

4. Welche Person hat Sie in Ihrer Kindheit / Jugend am meisten beeinflusst?
Meine Großmütter

5. Was ist Ihr Lieblingsessen?
Wenn es fett ist, dann schmeckt es mir.
 

Beste Grüsse
Hape Kerkeling

5 Fragen an Lori Nelson Spielman

Heute startet meine neue Kategorie „5 Fragen an einen Autor“.

Hier versuche ich einmal im Monat 5 Fragen an einen Lieblingsautor von mir zu veröffentlichen.

Den Anfang macht Lori Nelson Spielman, die Autorin des Buches „Morgen kommt ein neuer Himmel„.

Wir starten in Englisch:

1. What location do you read the most?
I like to read in a comfortable spot, like on my sofa or when I’m in bed, or, on beautiful summer days, in a chaise lounge outdoors on my deck.

2. Which book or author has inspired you to write?
I’ve always loved to write, but never thought of it as a career. My friend, Kelly O’Connor McNees, was different–she took her writing very seriously. I watched her take writing classes and write and eventually get published. She inspired me to take my writing more seriously and seek publication.

3. Where do you write best?
At my kitchen table, with a cup of coffee!

4. Which person was in your childhood / youth your role model?
I’d have to say my mother. She was, and still is, steady and caring and someone I can always depend on.

5. What is your favorite dish?
Just one? Hmm…I’d have to say a really good eggplant Parmesan.